Der clamp()-Wert für 32–64px
Bei einem Viewport-Bereich von 320px bis 1280px lautet das Ergebnis clamp(2rem, 1.3333rem + 3.3333vw, 4rem). Pro 100px Viewport-Breite wächst die Größe um 3,33px und erreicht etwa 46,9px auf einem 768px-Tablet und 55,5px bei 1024px, bevor sie ab 1280px bei 64px bleibt.
Der bevorzugte Wert kombiniert einen festen rem-Anteil mit einem vw-Anteil. Der rem-Anteil hält den Text an die Browser-Schriftgröße der Leser gebunden, der vw-Anteil liefert das Wachstum. Ändere die Viewport-Felder oben, wenn dein Layout-Container früher oder später aufhört zu wachsen.
Wann 32px bis 64px passt
32 bis 64px eignet sich für Seitentitel und h1-Überschriften auf Marketing-Websites. Eine 32px-Überschrift wirkt auf dem Smartphone schon kräftig, mit 64px trägt sie einen Desktop-Hero über die volle Breite.
Das Maximum ist das 2-Fache des Minimums und liegt damit innerhalb der 2,5×-Richtlinie, die oft für WCAG 1.4.4 Textgröße ändern herangezogen wird. Browser-Zoom vergrößert diese Größe also weiterhin vorhersehbar.
So entstehen die Zahlen
Steigung = (64 − 32) ÷ (1280 − 320) = 0,0333, also 3,3333vw. Achsenabschnitt = 32 − Steigung × 320 = 21,33px bzw. 1,3333rem bei 16px Root-Schriftgröße. Diese beiden Zahlen bilden das mittlere Argument von clamp(); das erste und letzte Argument sind dein Minimum und Maximum, umgerechnet in rem.
Im eigenen Projekt verwenden
Füge den Wert in eine font-size-Deklaration ein, speichere ihn in einer Custom Property wie --fluid-size oder nutze die Tailwind-Klasse text-[clamp(2rem,1.3333rem_+_3.3333vw,4rem)]. Brauchst du einen ganzen Satz zusammengehöriger Größen, baut der Typo-Skala-Generator Stufen um eine Basisgröße mit demselben Viewport-Bereich.